Yin Yang Yoga mit Rosmarie

„Wir nutzen nicht den Körper, um Yoga zu machen sondern Yoga, um in unseren Körper zu kommen.“

Was ist Yin und was ist Yang?

Bereits in der Kinesiologie gibt es Yin und Yang und ich finde es schön, wie die Kinesiologie und Yin Yang Yoga den gleichen zwei Kreisläufen folgen. Sie sind unzertrennlich und Beschreiben die Vorgänge der Natur.

Yin

  • innerer Energiekreislauf
  • arbeitet immer
  • weiblich
  • massiv
  • Nacht
  • Körper: Milz-Pankreas, Lunge, Niere, Leber, Herz, Kreislauf
  • Meridian-Richtung: nach aussen
  • Yoga: Bänder, Sehnen

Yang

  • äusserer Energiekreislauf
  • arbeitet periodisch
  • männlich
  • hohl
  • Tag
  • Körper: Magen, Dickdarm, Blase, Gallenblase, Dünndarm, Hormonsystem
  • Meridian-Richtung: nach innen
  • Yoga: Muskeln
Yin Yoga ist langsam und ruhend wie z.B. Dehn-Übungen. Im Körper gesehen gehören Bänder und Sehen zum Yin-Energiekreislauf. Die Muskeln sind im Yin Yoga entspannt. Durch Yin Yoga werden Bänder und Sehnen sehr gedehnt. Dadurch entstehen sehr kleine Risse, welche automatisch vom Körper regeneriert werden. Nun sind die Bänder und Sehnen stärker und dehnbarer als zuvor.
Yang Yoga ist rhythmisch und wiederholend wie z.B. Gewichtheben. Muskeln und Blut gehören zum Yang-Energiekreislauf. Im Yang Yoga sind die Muskeln angespannt und somit werden die Muskeln aufgebaut. Die Muskeln sind danach kraftvoller als zuvor. Wir kräftigen somit unseren gesamten Körper.
Im Yin Yang Yoga mit Rosmarie machen wir Yin und Yang Posen um beide Energiekreisläufe in Schwung zu bringen und um Bänder, Sehnen und Muskeln zu stärken. Fett wird somit automatisch abgebaut und die Beweglichkeit aufgebaut.

Im ästhetischem Yoga wird darauf geachtet, wie die Yoga Pose ausschaut, auch wenn der Körperbau es nicht zulassen sollte. Im funktionalem Yoga hingegen beanspruchen wir je nach Pose bestimmte Bereiche des Körpers mehr oder weniger und passen sie dem jeweiligen Körperbau an. Der Sinn dahinter ist, dass wird durch Dehnen, Kontrahieren oder Zusammenpressen des Gewebes im Körper eine Spannung erzeugen. Diese Spannung kreiert neben der Stärkung des Gewebes eine Veränderung des Wasserflusses und bringt das Wasser in Schwung.. Jeder Körper besteht zu 65% bis 75% aus Wasser und fliesst die ganze Zeit. Mit Yoga können wir diesen Fluss verstärken und dort wo er stockt, ihn wieder ins fliessen bringen. Am meisten spüren wir das nach dem Yoga in den Entspannungs-Minuten. Es prickelt, wärmt, löst eine Leichtigkeit und Ruhe aus. Das ist heilend und beruhigend. Darum machen wir Yoga, und zwar das funktionale Yoga.
  • Körper: Hitze, Kälte, Druck, Schmerz
  • Zustand: Ruhe, Frieden, Entspannung, Aufgewühltheit
  • Emotionen: Tränen, Kummer, Erleichterung, Zufriedenheit, Freude, Freiheit
  • Mental: Verarbeiten von Erlebnissen/Erinnerungen, es kommen Erkenntnisse/Einsichten, Gedanken und Wirrwarr im Kopf ordnen sich
  • Wenn durch Yoga Erlebnisse wieder präsent werden, dann ist die Zeit gekommen, diese zu verarbeiten. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Jedoch kannst du deine Einstellung dazu ändern. Yoga hilft, Vergangenes belanglos zu machen denn Körper, Gedanken und Emotionen sind unzertrennlich.
  • Die Beweglichkeit von Bändern, Sehnen oder Muskeln ist eingeschränkt, Übung macht den Meister und die Meisterin.
  • Dein Körperbau ist nicht darauf ausgelegt. Wenn zwei Knochen aufeinandertreffen entsteht ein Druck und es kann unmöglich eine „Verbesserung“ der Pose hervorgerufen werden. Hier ist die Devise: Die Yoga Pose deinem Körperbau anpassen. Rosmarie hilft dir dabei.
Die Zeit ist reif, dir etwas Gutes zu tun. Du darfst essen, was du möchtest und deinen Lebensstil beibehalten. Das einzig Notwendige für Yoga ist eine bequeme Hose, in der du dich bewegen kannst. Falls jemand sagt, du kannst das nicht, dann probier doch einfach aus, ob du es wirklich nicht kannst.
Bringen wir eine Stunde nur für Übergewichtige zusammen?

„Yoga bringt Körper, Gedanken und Gefühle positiv in Schwung. Egal wie alt, egal wie jung, egal wie beweglich, egal wie unbeweglich. Komm vorbei, so wie du bist.“